5
September

Update: Zwei Wochenrückblick

Nach längerer Zeit mal wieder ein neuer Artikel und ein paar neue Bilder.

Ich hatte in den vergangenen 2 Wochen Besuch von einem sehr guten Freund (Jörgen) aus Deutschland (aus Finnland^^). Wir hatten uns einiges zusammen angeschaut.
An dem Wochenende vor 1 Woche waren wir in Melaca. Dies ist eine Stadt an der Westküste von Malaysia.
Wir sind dort am 27.08. vormittags mit dem Bus hingefahren und am 29.08. ebenfalls mit dem Bus zurück. Die Busfahrt war sehr komfortabel weil die Beinfreiheit groß war und auch die Sitze waren sehr bequem und groß. Die Busfahrt hatte ca. 3,5h gedauert.
Wir kamen dort in Melaca an der Zentralen Busstation an und hatten dann ein Taxi für die Fahrt zum Guest House relativ schnell gefunden. Die Fahrt war, nicht überraschend, relativ günstig. Nur im Guest House angekommen mussten wir leider feststellen, dass ich das Zimmer für einen Tag eher gebucht hatte und sie das Zimmer bereits vergeben hatten. Und natürlich war auch kein weiteres Zimmer frei gewesen. Zum Glück hatte uns der Betreiber des Guest Houses bei der Suche eines anderen Zimmers geholfen und wir hatten dann letztendlich noch eins in einem anderen Guest House gefunden. Das Zimmer war sehr schlicht, hatte aber aircon und somit sollte es auch für die 2 Nächte passen.
Nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten, ging der Stadtrundgang auch schon los. Unsere Unterkunft war zentrumsnah, sodass wir schnell inmitten des historischen Zentrums waren und am ersten Tag schon sehr viel sehen konnten. Da wir aber erst nach um 5 dort ankamen, waren die Museen aber schon zu. Dies stand dann für den nächsten Tag auf dem Plan. Am Abend waren wir dann noch im Dutch Harbour Cafe und hatten uns ein Fußballspiel aus der Premier League live angeschaut.
Der nächste Tag ging ruhig los. Etwas später aufgestanden, gefrühstückt (war im Preis enthalten) und dann kurz vor Mittag wieder in die Stadt.
Wir hatten das Stadthuys mit den vielen angrenzenden Museen besucht. Unter anderem bin ich jetzt gut gebildet in der Geschichte Melacas.
Ein kurzer Abriss von diesem: Von Melaca aus wurde der Islam in Südostasien verbreitet. Und Melaca wurde von Portugiesen, Niederländern und anschließend noch von Briten besetzt. Vor dieser Zeit herrschte ein Sultan. Ich führe das jetzt auch nicht weiter aus, möchte ja niemanden unnötig langweilen. ;)
Anschließend waren wir noch in einem Nachbau eines Sultan Palastes aus dem 15-16Jhd. und hatten uns noch die Floating Mosque von Melaca aus angeschaut. Dies ist eine schwimmende Moschee, die vor einer neu angelegten Insel gebaut wurde. Wir blieben aber auf dem Festland von Melaca.
Am Abend fuhren wir dann noch zum Portuguese Village um Fisch zu essen, man fährt auch nur zum Fisch essen dort hin. Mehr ist in dieser Gegend von Melaca wirklich nicht.
Der Fisch war auf jeden Fall sehr frisch und auch sehr lecker. Wir hatten ihn vorher unbearbeitet gesehen und anschließend gebraten in einer süßsauren Soße. Lecker!
Am Abend waren wir dann wieder in unserer “Stammkneipe” dem Dutch Harbour Cafe zum Fußball gucken. Diesmal hatte ich einen frischgepressten Mangosaft getrunken. Es war mehr Mangomus, aber trotzdem gut.
An unserem Abreisetag sind wir noch etwas in Melaca rumgelaufen und haben uns anschließend in einem netten Cafe niedergelassen. Dort hatte ich einen Milchshake und zwei leckere Eierkuchen mit Eis. :)
Die Busfahrt zurück dauert auch wieder 3,5h-4h und anschließenden ging es noch in  einen FoodCourt zum Satay essen.
Der Dienstag war Feiertag. Deshalb hatte ich auch den Montag frei bekommen. Wir wollten ursprünglich an diesem in das Asian Civilisation Museum, doch dort war die Warteschlange zu lang. Deshalb sind wir auf dem Weg zum National Museum in ein Philatelie Museum gegangen. Klingt langweiliger als es eigentlich war. Zum National Museum sind wir anschließend aber nicht mehr. Und auch die Schlange im Asian Civilisation Museum war immer noch zu lang.
Der Rest der Woche war wieder normales Arbeiten und am Abend gelegentlich in einen FoodCourt. Zudem hatten wir uns die 6.Staffel von How I met your mother in Englisch angeschaut.
Vergangenen Donnerstagabend aber sind wir auf den Skypark von Marina Bay Sands. Davon gibt es leider keine Bilder, da ich meine Kamera dort oben nicht dabei hatte. Also bleiben die Eindrücke bei mir.
Am Freitagabend sind wir in eine Chinesische Oper gegangen. Wir waren die Einzigen bei der Vorstellung, was doch schon etwas merkwürdig war.
Dort bekamen wir eine sehr lange Einführung in die chinesische Oper und anschließend noch eine kurze Vorstellung von einer.
Samstag wollten wir eigentlich noch in den chinesischen und japanischen Garten hier in Singapur, aber da ein Fest war, kostete der Eintritt in den chinesischen Garten 12SGD. Was uns zu viel war und den japanischen Garten erreicht man leider nur vom chinesischen aus, deshalb war die Fahrt eigentlich umsonst.
Wir sind dann etwas außen rumgelaufen und anschließend wieder zurück in die Innenstadt und dort ins Perankan Museum.
Den Abend hatten wir dann noch zu Hause verbracht und am späten Abend brachte ich Jörgen zum Flughafen.
Am Sonntag besuchte ich das Asian Civilsation Museum, danach kurz zum Merlion, um ein paar Fotos zu machen und von dort zum Kite Festival. Am Abend hatte ich dann noch ein Dinner in einem japanischen Restaurant.

Die Bilder sind jetzt online.

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23
August

Baybeats und Zoo

 

Am Freitag- und Samstagabend ging es für mich zum Baybeats Festival am Marina Bay. Dieses Festival war ein kostenloses Alternativ/Rock/Metal Festival an dem Künstler aus Singapur und angrenzenden Ländern teilnahm. Es waren teilweise ganz gute Bands dabei. Und ich hatte einen sehr merkwürdigen “Tanzstil” der Einheimischen zu Metal erlebt. Leider hab ich hier von kein Foto, aber die Beschreibung als Kombination aus Jumpstile + Wildrumfuchteln mit Armen + Kicks in die Luft finde ich ganz zutreffend. ;)
Am Sonntag ging es dann in den Zoo von Singapur. Er war sehr schön, wie man auch auf den Bildern sehen kann. Haben dort den halben Tag verbracht und anschließend hatte ich Jörgen, einen Freund aus Deutschland vom Flughafen abgeholt und wir sind am Abend noch zu einem Fußballspiel gefahren.

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18
August

Hongkong & Macao

Der Trip nach Hongkong begann in aller frühe am Freitag dem 12.08.2011. Da unser Flug um 6:50 losging, mussten wir entsprechend früh aufstehen und auf dem Flughafen sein. Abgesehen von einem kleinen Problem mit meinem „ü“ im Nachnamen lief auch alles gut und wir konnten in unser Flugzeug ohne Probleme einsteigen und nach Hongkong fliegen. Der Flug mit Tiger Airways ist schlicht, eng und lang gewesen. Nach etwas weniger als 4h landeten wir in Hongkong.

Dort angekommen holten wir uns erst einmal einen neuen Stempel ab und schon waren wir im Land. Auf dem Flughafen brauchten wir (Toni, Kian, Sebastian und ich) erstmal etwas Essen, da bis zu dem Zeitpunkt keiner wirklich etwas gegessen hatte und es im Flugzeug einfach zu teuer war. Ich hatte mich für eine Ramen entschieden.
Vom Flughafen fuhren wir dann mit dem Bus für 40HK$ (ca. 3,50€) in die Innenstadt. Die Fahrt dauerte länger. Das besondere an dem Bus war, dass er WLAN mit Internet auf der kompletten Fahrt hatte. So konnte man auf der Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt sogar surfen. ;) Das fing ja schon einmal gut an.
Da wir den richtigen Bus wählten, kamen wir auch relativ dicht an unserem hostel raus. Der restliche Weg zum hostel war leicht gefunden und im hostel angekommen, konnten wir ohne Probleme „einchecken“. Dann kam aber schon die erste Überraschung.
Wir wurden in ein anderes Gebäude gebracht und dort in eine Art Wohnung. Hier stand ein Mann im Vorraum vor einem Fernseher einer Überwachungskamera, seltsame Szenerie. Das Zimmer für uns war klein, hatte aber Aircon und einen Ventilator. Der kleine Fernseher, der darin stand, sei hier zwar erwähnt, aber war für uns ohne Bedeutung, da wir erstens ja eh keine Zeit zum Gucken haben werden und zweitens alle Sender auf chinesisch waren…
Das Bad war auch klein, es sollte aber alles für die 2 Nächte vollkommen ausreichen, billig war es ja wenigstens.
Nach der kurzen Besichtigung ging es auch schon wieder los für uns. Wir wollten ja wenigstens noch etwas von der Stadt sehen, wenn wir schon so früh da hin fliegen.
Wir liefen erst einmal auf unserer Seite der Stadt herum und entdeckten u.a. einen Softeiswagen mit Melodie – Wahnsinn. :D Ich habe nur ein Eis gegessen, weil ich eigentlich mehr Durst als Appetit auf ein Softeis hatte. Das eine war aber lecker gewesen.
Anschließend fuhren wir auf die andere Seite. Toni wollte sich hier in Hongkong eine Spiegelreflexkamera kaufen, was er auch letztendlich getan hatte. Wir sind nach seinem Kauf noch zum Avenue of Stars gelaufen.  Das ist eine Kopie des Walk of Fame, aber für Stars der Hongkonger Film Industrie. U.a. waren hier die Handabdrücke von Jackie Chan und Jet Li. Einen Großteil der Schauspieler, Regisseure usw. kannte ich aber nicht.
Anschließend haben wir uns auch noch von dort die „Symphony of Lights“ angeschaut und generell die nächtliche Skyline von Hongkong genossen. Das besondere an dieser sind die vielen Werbebanner.
Danach aßen wir noch etwas und anschließend ging es auch schon wieder zurück ins hostel und der Tag war für uns beendet.
Der nächste Tag ging etwas später los und wir hatten uns für diesen eine Besichtigung des riesigen Tian Tan Buddhas vorgenommen. Dieser befindet sich etwas außerhalb, in der Nähe des Flughafens. Die Fahrt dahin unternahmen wir mit der MTR (ähnlich der MRT in Singapore) und das letzte bergige Stück dann mit einem Cable Car (Seilbahn). Die Fahrt im Cable Car dauert überraschend lange und die Aussicht war auch sehr gut. Der Weg zum Buddha selber war gesäumt von Touristenläden und kleinen Imbissen.
Das haben wir aber alles links liegen gelassen und sind (fast) zielgerichtet zum Buddha gelaufen. Als wir nämlich dann 3 Männer mit asiatischen Strohhüten trafen, hatten wir sie gefragt, wo sie diese gekauft hatten und uns selber welcher zugelegt. Mit diesen liefen wir dann durch die Gegend. Sie waren wirklich ein guter Sonnenschutz und haben uns auch im weiteren Verlauf unserer Reise einige lustige und hilfreiche Situationen beschert.
Der Buddha selber war gut besucht, aber die Reise hatte sich gelohnt. Nach dem Buddha sind wir noch zum Path of Wisdom gelaufen. Auf dem Weg kamen wir an einer Klangschale vorbei. Da ich diese aus Leipzig kannte, konnte ich sie auch relativ leicht „bedienen“.
Der Path of Wisdom selber war ein mit riesigen Holztafeln (eigentlich mehr geschnittene Baumstämme) markierter Weg, der einen kleinen Berg hinauf führte. Wir gingen diesen entlang, aber Weisheit habe ich, glaub ich, nicht dadurch erlangt.
Den Weg zurück traten wir auch als bald an, da wir an diesem Tag noch auf den Peak, dem höchsten Berg in Hongkong, wollten. Generell ist die Umgebung von Hongkong sehr bergig, ganz anders als Singapore. Wir fuhren wieder mit dem Cable Car zurück und dann mit der MTR zur Station der Bahn, die auf den Peak hochfährt.
Leider hatte die Rückfahrt sehr lange gedauert, sodass wir den Sonnenuntergang leider nicht mehr vom Peak aus sehen konnten.
Da auch zu viele für die Bahn auf den Peak anstanden, nahmen wir einfach ein Taxi, was 1. schneller ging und 2. auch billiger war. Generell war Hongkong billiger als Singapur.
Vom Peak aus hatten wir dann einen tollen Ausblick auf Hongkong. Wir waren auch rechtzeitig für die Symphony of Lights oben, aber man hatte davon nicht so viel mitbekommen.
Danach sind wir noch in ein Thai Restaurant essen gegangen und haben anschließend den Abend mit einem Eis bei McDonalds ausklingen lassen. Für alle, die sich jetzt denken, wieso denn da. Die Antwort ist leicht, es ist dort günstiger als im Häagen Dasz und im italienischen Eisladen gewesen. ;)
Die Rückfahrt unternahmen wir wieder mit Taxi und ließen uns direkt ins hostel fahren, wo der Abend dann auch endete.
Für den nächsten Tag hatten wir einen Kurztrip nach Macao geplant und von dort sollte es direkt zum Hongkonger Flughafen gehen. Eigentlich. Dazu aber später mehr.
Wir standen Sonntag früh wieder etwas später auf und packten alles zusammen und verließen das hostel.
Anschließend ging es zur MTR Station und von dort zur Fährstation. Eine Fähre für 12Uhr war schnell gefunden und preislich mit 150 HKD auch noch ok. Die Fahrt selber dauerte ca. 1h. In Macao angekommen ging es dann erstmal wieder Stempel holen. Dafür mussten wir auch länger anstehen. Generell mussten wir sehr oft an diesem Wochenende anstehen.
Nachdem wir den Stempel hatten, fanden wir uns irgendwo neben dem Flughafen von Macao wieder. Da ich dachte, dass die Fähre auf der Hauptinsel von Macao ankommt, gingen wir erstmal ohne einen Bus oder ein Taxi zu nehmen, einfach los…
Nachdem wir etwas länger rumirrten, fanden wir dann doch endlich mal eine Bushaltestelle und einen passenden Bus, mit dem es dann auf die Hauptinsel gehen sollte. Wir stellten nach gewisser Zeit nämlich fest, dass es 2 Fährterminal gibt und bei beiden auch Fähren aus Hongkong ankommen, aber wir eben bei dem Terminal weiter weg waren.
Nachdem wir mit Hongkong Dollar Stücken, die wir mühsam zusammenkratzten, unsere Busfahrt bezahlten, durften wir auch wieder ohne Probleme aus dem Bus aussteigen.
Wir fanden uns nur leider auch da am falschen Ende wieder und suchten anschließend ein Taxi. Zum Glück gefielen einer ortsansässigen unsere Strohhüte und sie konnten wir dann um Hilfe beim Finden eines Taxis fragen. Sie führte uns zu einem Taxistand und schrieb uns in chinesischen Schriftzeichen das Ziel auf, was wir besichtigen wollten. Es sollte nämlich zum Fort gehen.
Der Taxifahrer brachte uns letztendlich auch mit der Notiz dahin. Dort schauten wir uns in Ruhe alles an und gingen anschließend noch ein Stück durch die Stadt. Leider hatten wir aufgrund des Laufens vorher und der anschließenden Bus- und Taxifahrt nicht mehr so viel Zeit, da unser Flug schon um 20:40 ging und wir ja noch mit der Fähre nach Hongkong fahren mussten.
Im Zentrum dauerte es dann wieder etwas länger bis wir ein Taxi fanden, aber es gelang uns letztendlich doch noch rechtzeitig. Wir waren pünktlich auf dem Fährterminal.
Aber leider fuhr keine Fähre um 18Uhr zum Hongkonger Flughafen zu der Zeit. Das machte das Ganze etwas komplizierter.
Wir entschlossen uns dann 18Uhr eine Fähre nach Hongkong ins Zentrum zu nehmen. Das sollte zeitlich aber alles sehr knapp werden.

Wurde es auch letztendlich. Die Einreise ging zum Glück sehr schnell als wir ankamen und ein Taxi war auch sofort gefunden. Der Taxifahrer fuhr viel zu schnell, half uns aber dadurch, etwas Zeit auf dem Flughafen zu gewinnen.
Auf dem Flughafen waren wir eigentlich schon zu spät für den Check-In. Sie hatten uns aber doch noch unsere Flugtickets gegeben.
An der Ausreise verloren wir auch keine Zeit und durften vorgehen und die Sicherheitskontrolle konnten wir auch zügig überwinden. Da aber der Flughafen sehr groß ist, mussten wir noch mit 2 Bahnen bis zum Gate fahren, was wieder etwas länger dauerte.
Als wir am Gate kurz vor Bording Ende (zeitlich) ankamen, fand aber noch nicht mal das Boarding statt. Das Flugzeug stand ja nicht einmal da. Aber wir waren trotzdem froh, es geschafft zu haben.
Der Flug selber verlief ruhig und auch bei der Einreise wieder nach Singapur gab es keine Probleme.
Ich war dann gegen 01:15 im Appartement.
Zusammenfassend kann man sagen, wir sind am Sonntag aus Hongkong ausgereist, in Macao eingereist, aus Macao ausgereist, in Hongkong eingereist und aus Hongkong ausgereist. Die Einreise nach Singapur fand leider schon am Montag statt. Auf jeden Fall waren das sehr viele Stempel.

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18
August

Bilder von Hongkong und Macao

Die Bilder von Hongkong und Macau sind jetzt online. Den Artikel von dieser Reise schreibe ich momentan. Heute oder morgen sollte dieser aber fertig werden.  Der Artikel  ist jetzt online.

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7
August

Ein Wochenende in Bangkok

Bevor ich mit meinem Artikel über Bangkok anfange. Ein paar kurze Worte zum Japanischen 18Gänge Menü. Es war genug, hat geschmeckt und das Selbstgrillen hat auch Spaß gemacht, also ein guter Abend. :) So viel dazu. ;)
Der Trip nach Bangkok ging am Freitagmittag von zu Hause aus los. Sebastian und Kian (2 TKI Studenten aus Leipzig) sind mit dem Taxi bei uns vorbeigekommen und wir haben uns dazu gesetzt und sind dann gemeinsam zum Flughafen gefahren. Wir waren früh genug da und vor Ort hatte diesmal auch alles gepasst, sodass es keine Probleme bis zum Boarding gab.
Auch das Boarding lief gut :) und der Flug mit Thai Airways war angenehm. Sogar besser als unser Hinflug von Frankfurt nach Singapore mit Lufthansa. In dieser Boing nach Bangkok hatte jeder seinen eigenen Bildschirm mit verschiedenen Filmen vor sich. Verpflegung und Getränke gab es zwischendurch auch, was den Flug noch angenehmer gestaltete. Der Flug selber dauerte 2h20min.
Vom Flughafen sind wir dann mit überteuertem Taxi zum pub.d hostel gefahren. Wobei auch das überteuerte Taxi noch relativ günstig war, wenn man es durch die 6 Person teilt, die mitgefahren sind.
Die Fahrt zum hostel hat ca. 1h gedauert und man hat auch einen ersten Eindruck von Bangkok auf dem Weg dahin erhalten.
Von dem hostel war ich positiv überrascht, es war sauber und modern. Wir hatten 3 Zimmer mit jeweils einem Doppelstockbett drin. In jedem Zimmer war zudem aircon, was auch die Nacht angenehm gestalten sollte. Die Einrichtung selber würde ich als nüchtern / modern bezeichnen. ;) Nachdem wir also kurz das hostel besichtigt hatten und unser Zeug abstellten, wollten wir natürlich etwas die Stadt erkunden.
Wir gingen also die nächste Hauptstraße lang, aber fanden uns letztendlich nicht am gewünschten Ziel wieder. Wir hatten kurz einen Ortsansässigen gefragt und dieser hat uns den Weg zu einer Touristeninfo gezeigt und uns 2 TukTuks günstig organisiert, zumindest auf den ersten Blick. ;)
In der Touristeninfo hatten wir uns einen Trip für den nächsten Tag herausgesucht. Es sollte für uns zum Floating Market gehen. ‚
Nach der Touristeninfo wollten wir noch in ein bekanntes Einkaufszentrum. Die 2 TukTuk Fahrer hatten in der Zwischenzeit auf uns freundlicherweise gewartet, aber das alles hat auch seine Gründe.
Wir wurden nämlich zwischen der Touristeninfo und dem Einkaufszentrum zu einem Schneider gefahren. Das scheint in Bangkok gang und gebe zu sein, wenn man als Tourist mit einem TukTuk fährt. Die TukTuk Fahrer bekommen dafür einen Tankgutschein und vermutlich, wenn der Urlauber etwas kauft, auch anteilig einen Betrag. Wir hatten natürlich nichts gekauft…
Wurden aber trotzdem bis an unser Ziel gebracht und hatten dort dann 50Baht gezahlt (ca. 1.25€ zu dritt).
Im Endeffekt waren wir an diesem Wochenende 3mal beim Schneider und hatten nirgendwo etwas gekauft. Wurden sogar einmal sehr unfreundlich behandelt, als der Verkäufer herausbekam, dass wir nichts kaufen wollten…
Zurück zum Abend.
Wir waren dann also in diesem Shoppingcenter. Hatten uns zuerst ein paar Donuts gekauft und sind dann etwas umhergelaufen. Die anderen kauften sich noch Sonnebrillen. Ich hatte aber außer dieser Donuts nichts weiter gekauft.
Anschließend sind wir noch etwas außerhalb umhergelaufen, aber letztendlich mit einem TukTuk zurück ins hostel, zum Umziehen für die Nacht, gefahren. ;) Die Fahrt war auch etwas teurer, da bei dieser einen Strecke kein Schneider angefahren wird…
Im hostel hatte dann irgendjemand von unserer Gruppe herausbekommen, dass eine Pubtour stattfinden soll. Das war natürlich die perfekte Gelegenheit für uns. Der eine vom hostel, der mit uns die Pubtour unternehmen wird, hatte uns dann auch noch 2 Shots ausgegeben, sodass der Abend schon gut losging. Bei dem wenigen Essen, was wir hatten, stieg der Lustigkeitsfaktor auch rasant an. :D
Es ging dann mit zwei Taxen in eine bekannte Straße von Bangkok (der Name ist mir entfallen) und dort in eine Bar. Unsere Gruppe wurde auch mit der Zeit immer größer u.a. haben sich uns noch 2 Briten angeschlossen und mitgefeiert. Nach dem Pub ging es dann in eine Disko, aber nicht sehr lange und anschließend noch in eine andere Bar, in der eine Liveband spielte. Die Band coverte bekannte Lieder, war erfreulicherweise auch ganz gut darin. Dort feierten wir dann auch bis zum Schluss. Anschließend ging es wieder mit einem TukTuk irgendwann in der Nacht zurück ins hostel. Ich mag die Dinger einfach…
Der nächste Morgen begann viel zu früh. Jeder war total müde, aber es nahmen doch tatsächlich alle aus der Gruppe teil. Wir wurden von einem Kleinbus abgeholt und saßen letztendlich zu 10. Darin. Die Fahrt bis zum Floating Market dauerte eine Stunde.
Dort angekommen wurden wir erst einmal in so ein langes Boot mit übertrieben großem Motor gesetzt und direkt zum Markt auf dem Flussweg gebracht. Auf dieser Fahrt wurde ich auf der einen Körperseite klitschnass gespritzt, da uns ein Boot entgegenkam und der Wellengang zu hoch war. Außer einem nassen Portemonnaie und einem etwas nassen Reisepass war auch alles i.O. .
Wir wurden dann einer größeren Markthalle abgesetzt, von der man sich für 150Baht ein Bootsticket für eine Fahrt direkt im Floating Markt kaufen konnte. Was wir natürlich taten, da wir ja diesen sehen wollten. Aber natürlich auch 150Baht extra waren.
Die Fahrt ging auch sofort los. Ins Boot gesetzt und rumgefahren.
Max hatte etwas gekauft und ansonsten haben wir uns die ganzen Stände nur vom Boot aus angeschaut.
Mein Fazit ist: Unbedingt sehenswert ist es nicht, da es nur Touristenabfertigung ist. Aber mitmachen kann man es schon mal, da es doch mal was anderes ist.
Nach dieser Bootstour brauchten wir erst einmal etwas zu Essen. Wir haben uns dann ein typisch thailändisches Gericht geleistet. Ich hatte mich für die Variante mit Meeresfrüchten statt mit Hühnchen entschieden, was aber in diesem Fall nicht negativ war. Es hatte geschmeckt. Gesättigt ging es dann zurück zum Treffpunkt. Von wo aus es mit dem Minibus zu einer Elefantenanlage ging, was aber eigentlich keiner der Beteiligten wollte, aber irgendwie mit zu dem gebuchten Programm gehörte. Dort haben wir dann einfach nur gewartet bis die Zeit um war. Anschließend ging es zu einer Möbelausstellung (die wurden dort per Hand erstellt), war schon interessant, aber irgendwo auch nicht.  Danach noch zu einer Schlangenfarm, die auch wieder keiner sehen wollte. Diesmal konnten wir aber eher losfahren. Eigentlich sollte es danach auch noch zu Juwelenausstellung gehen, aber die Fahrt konnten wir von vornherein canceln. Also ging es dann schon zurück nach Bangkok. Wie ließen uns an der Großen Tempelanlage in Bangkok absetzen, da wir diese noch besichtigen wollten.
Die Anlage war sehr schön. Der Eintritt auch moderat, sodass wir zufrieden dort umher laufen konnten. Bei der Tour durch den Tempel trennte sich unsere Gruppe in 3-3 auf. Da wir nur einmal in Bangkok sind, wollten wir auch noch etwas mehr sehen. Wir suchten uns ein TukTuk und ließen uns zum Großen Goldenen Buddha bringen und zu einem anderen, auch sehr schönen Tempel, in dem ein Mönch eine Art Rede abhielt. Zwischen den beiden Tempeln ging es übrigens zum Tailor. Weiter führe ich das nicht aus. ;)
Eigentlich wollten wir auch noch einen weiteren Tempel besichtigen, aber der hatte zu, weil angeblich gebetet wurde. War etwas merkwürdig, aber haben wir dann so akzeptiert. Da wir keine Lust mehr hatten ging es dann nur noch kurz was Essen und anschließend mit dem Taxi, das für ca. 9km über eine Stunde gebraucht hat, wegen dem Stau in der Stadt, zurück ins hostel. Taxifahrt mit angeschaltetem Taximeter ist wirklich günstig.
Der Taxifahrer hatte sich übrigens auch verfahren, was mir aber auch schon hier in Singapur diese Woche passiert ist.
Da wir auch an diesem Abend etwas unternehmen wollten. Blieben wir nur relativ kurz im hostel. Kurz umgezogen und fertig gemacht und schon ging es wieder los. Diesmal fanden wir niemanden aus dem hostel, der mit wollte, also gingen wir einfach zu 6. los. Wir nahmen uns ein Taxi um in eine nicht weitentfernte „Kneipen“straße zu kommen. Wir fanden uns zuerst in einer schwulen Bar wieder, wo das Bier günstig war, also blieben wir auch erst einmal dort. Den weiteren Verlauf des Abends werde ich hier nicht erläutern, dass wird nur in privaten Gesprächen auf Anfrage näher ausgeführt. :D So viel sei gesagt, es hat nichts mehr mit dieser schwulen Bar zu tun. ;)
Der Abend war für mich auch relativ früh beendet.
Am nächsten Morgen hieß es dann um8 aufstehen und fertig machen. Wir fuhren mit einem Taxi zum Flughafen. Der Preis der Fahrt war fast halb so hoch, wie der auf der Hinfahrt.
Leider gab es in der Boing auf dem Rückweg keinen Bildschirm mehr im Sitz, aber beköstigt wurden wir trotzdem.
Alles in allem hat mir Bangkok gut gefallen und es ist wirklich eine Reise wert gewesen. :)

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6
August

Werbung und Artikel für Bangkok

Ich weiß noch nicht genau, warum auf jeder Seite jetzt Werbung erscheint, aber ich bin auf der Suche nach der Lösung.

Und ich bin beim Verfassen des Artikels für Bangkok, aber er dauert noch etwas länger.

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31
Juli

Neue Bilder & kurzer Rückblick

Ich bin aus Bangkok wieder zurück, aber der Artikel zu dieser Reise dauert noch etwas länger. Aufgrund dessen hab ich erst einmal nur die Bilder von unserem 18Gänge Menü am Donnerstag und der Reise nach Bangkok hochgeladen.

Kurze Info: Diese Bilder, sowie alle anderen davor hochgeladenen sind übrigens nur verkleinert und teilweise gedreht. Nachbearbeitet ist keines dieser Bilder. Ich hätte auch nicht genug Zeit und Motivation jedes einzelne Bild noch einzeln anzupassen. :D

 

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29
Juli

Neue Fotos und kurzer Ausblick

Die Bilder vom birdpark sind jetzt online. Leider ist bei der automatischen Konvertierung die Reihenfolge der Bilder durcheinander gekommen.  Dass werde ich, wenn ich aus Bangkok wieder zurück bin, nochmal neu umwandeln und hier hochladen.

Und wie ich gerade eben angedeutet habe, fliege ich heute Mittag nach Bangkok. Am Sonntag Mittag geht es aber schon wieder zurück.
PS: Falls noch weitere Leser meinem Ausdruck zu schlecht finden, schreibt es mir bitte. Ich habe nämlich Kritik von einer Person erhalten. ;)

 

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26
Juli

Die 3. Woche.

Nach dem wir am Montag aus KL zurückkamen, ging es dann auch gegen Mittag auf Arbeit.
Arbeit besteht bei mir momentan nur aus gemütlichem programmieren. :) Stress ist nicht vorhanden, ich muss die Plattform nur einfach bis zum Ende meines Aufenthalts hier fertig stellen.
Montag passierte dann auch nicht mehr viel. Wir sind nach der Arbeit nur nach Hause und haben auch relativ früh geschlafen. Dienstag wieder früh zur Arbeit, dafür stand aber am Abend etwas an – ein Fußballspiel. :)
Aber nicht zum Zuschauen, sondern zum Mitspielen mit/gegen Kollegen. Das Spiel fand auf Kunstrasen auf Handballfeldgröße statt. Die Teams waren Deutschland und Asien. ;)
Das Spiel dauerte 60min und war bei dem Klima hier sehr anstrengend und schweißtreibend. Danach ging es mit allen noch in ein chinesisches Restaurant zum Abendessen. Es gab u.a. froglegs, squid, chicken, rice, chicken with peanuts, noodles with sth. und beer. ;)
Ich hab ein Froschbein probiert und es schmeckte wirklich wie Hühnchen. Die anderen Speisen waren aber auch lecker. Der Abend war ganz witzig und anschließend mit Taxi nach Hause.
Übrigens so oft, wie ich hier Taxi fahre, bin ich in meinem ganzen Leben wahrscheinlich noch nicht gefahren. :) Aber es ist hier auch wirklich günstiger als in Deutschland.
Am Mittwoch war dann wieder ein normaler Arbeitstag, an dem es aber was Interessantes zum Mittag gab. Wir sind zu einem kleinen malaysischen Restaurant gefahren und haben dort mutton briyani gegessen. Das Besondere dabei ist, dass man das nur mit seiner rechten Hand isst. Man bekommt eine große Schüssel mit Reis und Fleisch vorgesetzt und 4 Leute bedienen sich dann aus dieser, was ein Spaß. Nach der Arbeit hatte ich um 20 Uhr noch ein Teletutorium. Das ging bis ca. 21:30, also war am Abend nicht viel los.
Da es meiner Meinung nach, nicht viel Sinn macht, von meinen Arbeitstagen zu schreiben, da diese eh immer so gut wie identisch sind, werde ich diese jetzt nur noch erwähnen, wenn was interessantes passiert. Ansonsten geht einfach davon aus, dass sie gleich sind. ;)
Donnerstag ging es am Abend zu einem FoodCourt. Diesmal stand auf der Probierenliste: Stachelrochen. :)
Eins vorweg schmeckt nicht wirklich stark nach Fisch, aber trotzdem ganz gut. Zusätzlich gab es noch viel Sate… das sind Fleischspieße mit unterschiedlichen Fleischarten – sehr lecker… ich hatte 14Stück verdrückt. :) Wir hatten auch noch King Prawns und Muscheln, also ein sehr leckeres Abendessen. Dazu gab es natürlich wieder Bier. ;)
Am Freitagabend stand eine Cocktailparty an. Wir wurden von einem Arbeitskollegen eingeladen und waren natürlich auch entsprechend gekleidet. ;) Zum Essen gab es Pizza. Und als Unterhaltung hatte Max zusätzlich noxh RockBand zur Verfügung (inkl. 2 Gitarren, DrumSet und Mikro) gestellt. Max, ist ein Deutscher, der hier in Singapur ein Auslandspraktikum als Azubi gemacht hatte und nach Abschluss seiner Ausbildung hier eine Stelle angenommen hatte. Er ist mit seinen 1,98m der Größte hier. Ich bin mit meinen kleinen 1,91m aber noch auf Rang 2. :)
Der Abend ging etwas länger und da wir unseren Flug nach Bangkok die Woche über noch nicht gebucht hatten, taten wir das dann nachts um 3. XD Und hatte auch geklappt Es ging anschließend wieder mit dem Taxi nach Hause. Was aber aufgrund Nachtzuschlag und Entfernung um Einiges teurer wurde, als am Tag.
Der Samstag ging dann etwas später los. ;)
Wir hatten uns für den Birdpark hier in Singapore mit den anderen beiden Interns verabredet und dann am Nachmittag auch dort getroffen. Der birdpark ist auf jeden Fall sehenswert. Wir hätten nur etwas mehr Zeit einplanen sollen, da wir in über 2,5h es nicht geschafft haben, alles zu sehen. Dieser hat schon um 18Uhr geschlossen. Zusätzlich haben wir uns für Dinner und Disko danach verabredet. Das Dinner haben wir im ThaiExpress gegessen. Dieser befindet sich am Marina Bay. Da werde ich auf jeden Fall noch einmal am Abend hingehen. Das Panorama muss einfach auf Foto festgehalten werden. Anschließend ging es dann in die ButterFactory. Eins vorweg, so schnell werde ich sicherlich nicht mehr in eine Disko gehen. Es ist einfach zu merkwürdig, wenn man über alle hinwegschauen kann. Wir blieben relativ lange dort und fuhren auch diesmal wieder mit Taxi nach Hause.
Nach diesen beiden Tagen haben wir dann den Sonntag ruhig verbracht und bis auf meinen Weg zum nächstgelegenden FoodCourt kam ich nicht weiter raus. :)

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20
Juli

Reise nach Kuala Lumpur

Die Reise nach Kuala Lumpur begann am vergangenen Donnerstagnachmittag vom Changi Airport hier in Singapur aus. Es gab für uns einen neuen Stempel im Reisepass zur Ausreise. Der Pass füllt sich hier wirklich sehr schnell. Bis zum Gate gab es keine größeren Probleme. Gepäckkontrolle lief trotz relativ viel Gepäck ohne Probleme. Das einzige Problem war nur auch auf diesem Flug wieder, dass unsere Maschine nach KL eine Stunde Verspätung hatte…
Die Stunde verbrachte ich dann mit einem heißen Kakao auf dem Flughafen und so verging die Zeit trotzdem relativ schnell. Der Flug hatte kurz nach dem Start leichte Turbulenzen, verlief aber ansonsten sehr ruhig und wir sind dann nach ca. 50min in KL gelandet.
In KL angekommen ging es zu erst zur Passkontrolle mit Fingerabdruckabnahme… Ein neuer Stempel in den Reisepass und schon war ich im Land. Diesmal konnte nichts mit dem Gepäck schiefgehen, da wir ja nur Handgepäck hatten. Ich bin übrigens mit Toni geflogen. Das Hotel selber war ok. Bad mit Dusche Dann ging es zum Bus und mit diesem 50km Richtung Zentrum. Der Flughafen ist außerhalb von KL gelegen, sehr nah an der Formel1 Rennstrecke. Die Fahrt dauerte ca. 1,5h. Mittlerweile war es dann auch schon Abend. Und von der KL Sentral Station ging es mit der Monorail nach Chow Kit und von dort 10min zu Fuß zum Hotel.
Die Fahrt mit dem Bus hatte übrigens 9 Ringgit gekostet (ca. 2,20€) und die Fahrt mit der Monorail 2 Ringgit. Generell sind öffentliche Verkehrsmittel in KL sehr günstig gewesen.
Im Zimmer gab es einen Fernseher, kostenlose Wasserflaschen und unser Fenster war nicht zur Straße gelegen, sondern zu den Twin Towers, wie man unschwer auf den Fotos sehen kann. Nach der Besichtigung des Zimmers ging es runter auf die Straße zum Suchen nach etwas essbarem.
Da KL doch etwas anders von der Sauberkeit und der Food Courts war, sind wir einfach in den nächsten Pizza Hut unweit unseres Hotels reingegangen. Begrüßt wurden wir von 3 Personen an der Tür, was schon sehr überraschend war. Auch kam einem das komplette Flair in dem Pizza Hut eher wie in einem gehobenerem Restaurant vor. Preislich war es im Vergleich zu Deutschland wirklich günstig. Der Pitcher Pepsi hatte 5,20 Ringit gekostet und die Pizza selber auch nur 20 – 30, je nachdem, für was man sich entschieden hatte. Danach ging es wieder zurück ins Hotel und der Tag war vorbei. :)
Da wir kein Frühstück im Hotel hatten, konnten wir relativ lange schlafen. Am Freitag ging es dann ins IT-Shopping Center. Dort verbrachten wir ein paar mehr Minuten. :D Ich hab mir u.a. ein Stativ und einen UV-Filter für meine Kamera gekauft. Danach versuchten wir auf die Twin Towers zu kommen, dies ist aber so leider nicht möglich gewesen und laut Aussage der Frau am Ticketschalter hätten wir nur ein Ticket für Dienstag kaufen können, wo wir aber nicht mehr da gewesen wäre. Etwas gefrustet ging es dann zum Tourist Center von KL und dort fragten wir nach den Orten, die uns ein Arbeitskollege genannt hatte und wie wir dort hinkommen konnten. Zudem fanden wir heraus, dass es jeden Tag 1200 Tickets für die Twin Towers gibt und man sich früh dafür anstellen musste. Das musste also entweder am Sa oder So passieren. Wann hatten wir aber noch nicht konkret festgelegt. Wir hatten uns nur geeinigt, dass es nach dem Touristen Center zum Hardrock Cafe gehen sollte und am nächsten Tag nach Batu Caves.
Das Hardrock Cafe war nicht weit weg von dem Touristen Center gewesen, deshalb waren wir auch relativ schnell am frühen Abend dort. Ich erwähne das explizit, da die Zeit die wir dort verbrachten, doch etwas länger wurde. Wir setzten uns in die Nähe der Bar, da wir nicht vor hatten etwas zu Essen. Der eine Kellner wies uns daraufhin, dass bis um9 Happy Hour sei und man für den Preis von einem Bier, noch eins bekommen kann. Das nutzten wir erstmal für ein kleines Bier… Als das alle war meinte Toni, dass wir doch gleich so einen Beer Tower nehmen konnten und das taten wir dann auch. Da es 2 zum Preis von einem gab, war der Tower dann auch doppelt so groß… Zudem erfuhren wir, dass um 11 eine Band spielen wird und wir mussten ja irgendwie die Zeit rumbekommen. :) Nachdem der Tower dann gelehrt war, gab es, nicht wirklich überraschend, noch einen für uns beide. :) Und einen riesigen Teller Nachos mit Hühnchen, was den Abend im Endeffekt mit der Zeit immer witzige gestaltete.
Wir lernten noch ein paar nette Leute kennen und so verging die Zeit bis die Band spielte, doch relativ schnell. Die Band selber hatte Songs gecovert, aber leider nicht wirklich gut. Die Nacht wurde deshalb auch nicht so lange und da die Monorail nicht mehr fuhr, sind wir dann per Fuß zu unserem Hotel gelaufen. Ich hatte noch mein Handy so gestellt, dass wir rechtzeitig für die Tickets des Towers am nächsten Morgen anstehen könnten, aber das wurde nichts, da wir beide zu müde am nächsten morgen waren.
Der nächste Tag begann dann also etwas später. Unseren Plan nach Baku Caves zu fahren, setzten wir aber in die Tat um. Die Zugfahrt wurde schon am Bahnhof interessant. Die Fahrtkarte nach Baku Caves kostete nur 1 RM, was weniger als 0,25€ entspricht. Ich fragte sogar als neureicher Europäer, ob denn der Preis stimmt. Die Verkäuferin meinte auch zu mir, dass man damit nach Baku Caves kommt. Am Gleis selber stand zwar Destination Baku Caves dran, aber der Zug fuhr vom anderen Gleis, das eindeutig die andere Richtung anzeigte, Richtung Baku Caves. Was nicht nur bei uns zu einiger Verwirrung führte. Auf jeden Fall standen wir dann auf dem Gleis in die andere Richtung und der Zug fuhr in die richtige.
Die Fahrt selber dauerte nicht so lange. Batu Caves liegt noch relativ nah an KL an den angrenzenden Bergen. Batu Caves ist eine Tempel (Hinduismus)- und Höhlenanlage. Davor steht eine riesige Goldstatue. Auf den Treppen zur Tempelbereich im Berg befinden sich freilaufenden Affen, die ich auch aus nächster Nähe ohne Probleme fotografieren konnte. Wir sind dann also bei diesen Temperaturen die über 200 Stufen bergauf gestiegen und ich hab natürlich zwischendurch ein paar Fotos gemacht. :) Die Tempel im Berg waren relativ schnell besichtigt, weshalb wir uns auch noch für Dark Caves Education Tour entschieden hatten, zu der es auf halber Höhe der Treppen ging. Die Tour selber war interessant und dauerte auch immerhin 45 Minuten. Die Höhle selber war zum Großteil von Fledermäusen bewohnt und in manchen Teilen auch total dunkel. Deshalb wohl auch Dark Caves. ;) Taschenlampe hatte jeder in der Gruppe für die Tour bekommen. Nach der Tour ging es dann zurück nach KL diesmal für 2RM, nur weil wir eine Station weiter fuhren… Da der Zug ab einer Station Schienenersatzverkehr hatte, ging es bis zur letzten Station per Bus weiter.
Auf dem Bahnhof suchten wir uns erstmal was zu Essen und landeten bei Subway. Da wir Internet brauchten um ein paar Dinge zu recherchieren ging es anschließend noch zum Starbucks. Starbucks war eh während des Aufenthalts in KL meistens unsere Anlaufstelle für Internet, auch wenn wir teilweise nur nebenan auf einer Bank saßen und das WLAN trotzdem nutzten. Danach ging es auch schon ins Hotel zurück und der Rest des Abends blieb ruhig.
Am nächsten Morgen sollte es ja früh raus gehen. Der Wecker klingelte zeitig, wir waren müde aber das Ziel war klar – die Twin Towers. Wir waren kurz nach 7 da und es war schon zu der Zeit voll… Wir standen insgesamt ca. 3,5h an und hatten nur für das 1. Package (nur die Skybridge ohne Observation Deck) Tickets bekommen. Wir hätten einfach noch eher da sein sollen… Aber wenigstens haben wir Tickets bekommen, so viele kamen nicht mehr nach uns, die auch noch Tickets bekommen hatten. Wir hatten die Tickets für 4:40 pm genommen, hatten also noch etwas Zeit bis dahin.
Wir sind u.a. nach Chinatown gefahren, haben uns die National Moschee von außen angeschaut. Sie hatten leider angefangen zu beten, als wir dort waren. Und warten wollten wir dann davor auch nicht. Waren wieder bei Starbucks. Und haben uns noch etwas in dem Einkaufscenter, das in den Twin Towers in den unteren 4 Etagen drin ist, umgeschaut. Die Skybridge liegt in der 41. Etage. Die Fahrt mit dem Fahrstuhl ging relativ schnell und wir durften uns immerhin 15 Minuten darauf aufhalten… Der Ausblick war jetzt nicht umwerfend/atemberaubend, aber es hat sich trotzdem für den Preis von 10RM gelohnt. Die Zeit des Wartens hatte sich aber für das Gebotene nicht gelohnt.
Anschließend sind wir noch mal ins IT-Center gefahren und haben uns beide neuen Arbeitsspeicher für unsere Studiumslaptops gekauft. Preise sind etwas günstiger als in Deutschland. Die RAM-Riegel haben auch funktioniert und in unseren Laptops befinden sich jetzt 8GB Kingston RAM. Awesome! Nach dem wir glückliche RAM Käufer wurden, ging es auch wieder zurück ins Hotel. Rucksack gepackt, Wecker gestellt und noch mal den Ausblick auf die Twin Towers genossen.
Am nächsten Morgen ging es schon sehr früh raus (um 5), da um 8:15 unser Flug nach Singapur gehen sollte. Da die Monorail noch nicht fuhr, sind wir mit dem Taxi bis zur KL Sentral und von dort mit dem Express Zug zum Flughafen. Dadurch haben wir sehr viel Zeit gespart. Die wir aber auch auf dem Flughafen gebraucht hatten. Einchecken und erneute Passkontrolle, wieder mit Fingerabdrücken, hat gewisse Zeit gedauert. Das Flugzeug war diesmal pünktlich, sodass wir eigentlich auch pünktlich starten konnten. Eigentlich.
Als das Flugzeug schon vom Terminal weg war, gab es eine Durchsage, dass etwas mit einer Frau an Board nicht stimmen sollte. Also fuhr das Flugzeug wieder zurück zum Terminal und wartete dort erst einmal eine Stunde… Nachdem das geklärt war, ging es dann auch zurück aufs Rollfeld und das Flugzeug hob ab und landete 50min später in S’pore. Bei der Einreise in Singapur bekamen wir wieder eine neue Einreisegenehmigung für 90 Tage. :) Und somit auch einen neuen Stempel in den Pass. Danach ging es kurz nach Hause und dann zur Arbeit.

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